Jetzt: Zukunft bilden.

In Gesundheit, Wirtschaft und Kultur.

Abstract

»UW/H 2020« in drei Minuten

Die Universität Witten/Herdecke ist auf gutem Kurs. Ein breites Fundament aus gemeinsamen Werten, ein ebenso breites Netzwerk von engagierten FreundInnen, FörderInnen und WegbegleiterInnen, eine starke Leistungsbilanz in Lehre und Forschung und eine solide finanzielle Planung erlauben der UW/H, tatkräftig und guten Mutes auf die nächsten fünf Jahre zu schauen.

Die Herausforderungen dieser kommenden fünf Jahre liegen sowohl außerhalb als auch innerhalb der Universität. Die gesellschaftlichen Problemstellungen fordern die UW/H mehr denn je, in ihren jeweiligen Kernfeldern – GESUNDHEIT, WIRTSCHAFT und KULTUR – an wertvollen Fragestellungen, hilfreichen Perspektiven und sinnvollen Lösungen mitzuarbeiten.

Für die Gesundheitsfakultät wird es darum gehen, ihren interdisziplinären  Ansatz – insbesondere durch ihre vier Departments – dazu zu nutzen, eine Gesundheitsversorgung der Zukunft zu denken, zu konzipieren und umzusetzen, die sowohl dem einzelnen Menschen als auch der Gesellschaft mit ihren komplexen demografischen, technischen und wirtschaftlichen Anforderungen Rechnung tragen kann.

Die Aufgabe der Wirtschaftsfakultät wird zum einen darin liegen, einen Beitrag zu den makro-ökonomischen und politischen Herausforderungen zu leisten. Hierfür ist die Wittener Wirtschaftswissenschaft  durch die enge Verzahnung von Politik, Philosophie und Ökonomik gut aufgestellt.

Zudem wird die Fakultät in Erweiterung der besonderen Thematik von Familienunternehmen den an der UW/H seit jeher stark ausgeprägten Gründer-Impetus verstärkt zum Gegenstand von Forschung, Lehre und Praxis machen.

Die Fakultät für Kulturreflexion sieht in ihrer bleibenden Fächer- und Perspektivenvielfalt eine gemeinsame Aufgabe darin, sowohl die Phänomene der Digitalisierung als auch die dadurch ausgelösten sozialen, technischen und politischen Folgewirkungen zu beschreiben, zu analysieren und zu reflektieren. Im Ergebnis sollen neue Blickfelder und vor allem individuelle und gesellschaftliche Gestaltungsspielräume sicht- und nutzbar gemacht werden.

Neben den gesellschaftlichen Herausforderungen steht die UW/H vor neuen inner-organisationalen Entwicklungsaufgaben. Vor allem der stetige Wachstumskurs der letzten Jahre und die im Rahmen von Bologna kürzer werdenden Studienzeiten rücken Fragen von Identität und gemeinsamer Zielsetzung ebenso wie Kommunikation und Miteinander in den Mittelpunkt. Eine weitere Kursbestimmung allein reicht nicht mehr aus: Verstärkt wird die UW/H an Aufgaben wie Wahrnehmung, Wertschätzung, Personalentwicklung und Universitätskultur arbeiten.

Anlauf nehmen …

Zwei Wesenszüge der Universität haben die Arbeit an der Strategie „UW/H 2020“ maßgeblich beeinflusst: zum einen die stets temperamentvolle Diskussions- und Streitkultur von vielen Studierenden, MitarbeiterInnen, ProfessorInnen. Zum anderen der „lange Atem“ – ein Durchhaltevermögen, das es erlaubt, komplexe Prozesse auch über einen längeren Zeitraum zu steuern und zu einem guten Abschluss zu bringen. Der liegt nun vor. Die Entwicklungslinien von „UW/H 2020“ sind in finale Texte gegossen. Das Layout ist verabschiedet.

Der Druck ist fertig, die Tinte getrocknet.

Und jetzt?

So wichtig der Prozess bis zur Fertigstellung des Dokumentes war – mit allen Brainstorming-, Klärungs- und Abstimmungsprozessen –, so wichtig ist der Prozess der Umsetzung, der nun beginnt. Um die gesteckten Ziele in kluge Teilschritte zu übersetzen, braucht es Wachheit, Reflexion, die Fähigkeit zu Kritik, Selbstkritik und Nachsteuerung. Und es braucht klare Strukturen, Prozesse, Verantwortlichkeiten und Ressourcen. Erneut liegt vor uns: eine Menge Arbeit und ein kontinuierlicher Weg, der genauso transparent und genauso engagiert angelegt sein soll wie der Entstehungsprozess der Strategie selbst.

Eine der ersten Fragen, die wir bearbeiten werden: Woran wollen wir uns messen? – Was wird in 2020 anders sein, wenn wir erfolgreich waren? Wer würde es bemerken – auch schon ‚unterwegs‘? Wie können wir ‚berichten‘ und ‚mitnehmen‘ auf diesem Weg?

Papier ist geduldig. „UW/H 2020“ ist eine Momentaufnahme mit Ausblick, eine Verdichtung der vor uns liegen- den Entwicklungslinien, ein Anstoß zur Weiterentwicklung. Gerade deshalb sind die vorgezeichneten  Entwicklungslinien innerhalb der nächsten fünf Jahre immer wieder auch zu hinterfragen, zu korrigieren, zu bestätigen.

Zu guter Letzt:

Eine leistungsstarke, sehr lebendige Universität in gemein- wohlorientierter, nicht-staatlicher Trägerschaft mit dem besonderen Zuschnitt und der eindrucksvollen Historie der UW/H weiterentwickeln zu dürfen, ist ein Privileg und eine großartige gemeinsame Aufgabe. Und stellvertretend für alle Beteiligten auf diesem Weg möchten wir den Schlusspunkt setzen:

>>> Wir wollen das.

>>> Wir können das.

>>> Wir machen das.

>>> Und wir haben Freude daran.

danke! und bitte!

danke!

Der gemeinsame Prozess, in dem das Strategiekonzept „UW/H 2020. Zukunft bilden.“ entstanden ist, verlief so, wie man sich einen universitären Diskurs wünscht:

Offen, engagiert, mutig, kritisch, kreativ, diskussions- freudig, streitlustig, konsensbereit, handlungsfähig. Allen Beteiligten an diesem Wettstreit um die besten Ideen möchten wir sehr herzlich danken!

Stellvertretend für alle, die im Hintergrund tatkräftig mitgedacht und mitgewirkt haben, werden im Folgenden die offiziell Eingebundenen namentlich genannt.

Verantwortliche

Dirk Baecker, Dekan Fakultät für Kulturreflexion // Christel Bienstein, Leiterin Department für Pflegewissenschaft // Martin Butzlaff, Präsident Universität Witten/Herdecke // Julika Franke, Assistentin der Geschäftsführung Universität Witten/Herdecke // Dagmar Gustorff, Geschäftsführerin der Fakultät für Gesundheit // Jonathan Hoffmann, Studierender Philosophie, Politik und Ökonomik // Cosima Lorenz, Studierende Psychologie und Medizin // Helias Mackay, Studierender Business Economics // Jan Peter Nonnenkamp, Kanzler Uni­ versität Witten/Herdecke // Miriam Pittet, Studierende Philosophie, Kulturreflexion und kulturelle Praxis // Birger Priddat, Dekan Fakultät für Wirtschaftswissenschaft // Jelena Terwey, Studierende Psychologie // Alina Valjent, Studierende Philosophie, Kulturreflexion und kulturelle Praxis // Claus Volkenandt, Prodekan Lehre Fakultät für Kulturreflexion // Ulrich Weger, Leiter Department Psychologie und Psychotherapie // Jörn Weingärtner, Geschäftsführer Fakultät für Wirtschaftswissen­ schaft // Rudolf Wimmer, Vizepräsident für Wissenschaftstransfer Universität Witten/Herdecke // Stefan Wirth, Dekan Fakultät für Gesundheit // Stefan Zimmer, Leiter Department Zahn­, Mund­ und Kieferheilkunde

Mitwirkende

Sebastian Benkhofer, Abteilungsleiter Zentrum Fort­ und Weiterbildung // Ralf Bühler, Abteilungsleiter Personal und Recht // Johanna Conzelmann, Studierende Medizin // Sigrid Fischer, Sekretariat Präsidium // Jonas Friedrich, Studierender Philosophie, Politik und Ökonomik // Nelli Hetfeld, Studierende Kulturreflexion und Psychologie // Eric Hoffmann, Abteilungsleiter Kommunikation bis 12/2014 // Jonas Holzfäller, Studierender Business Economics // Franca Kneier, Studierende Philosophie, Kulturreflexion und kulturelle Praxis // Stefanie Krischnak, Referentin Personalentwicklung // Jens Lanfer, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Lehrstuhl Politikwissenschaft // Taras Lastowski, Studierender Business Economics // Philipp Lohmeier, Studierender Business Economics // Johanna Mayrshofer, Studierende Philosophie, Politik und Ökonomik // Gabriele Molitor, Abteilungsleiterin Kommunikation // Hannah Möltner, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Reinhard­Mohn­Institut bis 12/2015 // Ulrike Muhr, Sekretariat Präsidium // André Piwowarczyk, Lehrstuhlinhaber „Zahnärztliche Prothetik und Dentale Technologie“  // Katharina Polatschek, Mitarbeiterin Marketing/Universitätsentwicklung // Nina Raditsch, Mitarbeiterin Marketing/Universitätsentwicklung  // Ingo Reihl, Universitätsmusikdirektor // Anne-Marie Schnell, Studierende Medizin // Florence Schimmel, Studierende Philosophie, Politik und Ökonomik // Luca Schubert, Studierender Philosophie, Politik und Ökonomik // Diethard Tauschel, Leiter Integriertes Begleitstudium Anthroposophische Medizin // Frank Tolsdorf, kaufm. Leiter Zahnklinik // Caroline Wack, Studierende Medizin // Axel Walther, Post­Doc. Wittener Institut für Familienunternehmen

bitte!

Auch wenn auf der Folgeseite gleich das Impressum folgt – und damit der Abspann läuft … – dieses Projekt zur Zukunft der UW/H ist mitnichten zu Ende. Es beginnt gerade: Die Übertragung und Bewährung in der Praxis steht an. Wir möchten alle Mitstreiter, die sich an der Entstehung beteiligt haben, ermuntern und bitten, auch an der nun beginnenden Umsetzung tatkräftig mitzuwirken. Und wir möchten ebenso alle diejenigen, bei denen wir erstmals Neugier für diesen Zukunftsweg geweckt haben sollten, zur Mitarbeit herzlich einladen.

Ihre

Martin Butzlaff

Jan Peter Nonnenkamp

Rudolf Wimmer